Ernährung / Barf

Biologisch-Artgerechte-Roh-Fütterung

 

Wie schon eingangs beschrieben

 

„Du bist was du isst“.

 

Die Ernährung ist wohl das wichtigste Standbein zur Gesunderhaltung unserer Tiere.

 

 

Aber was ist nun dieses BARF?

 

 

Das Akronym BARF wurde zuerst von der Amerikanerin Debbie Trip benutzt. Es bedeutete Born Again Raw Feeders, was soviel wie neugeborene Rohfütterer bedeutete und wenig schmeichelhaft klang.

Die Grundidee stammte jedoch vom australischen Tierarzt Dr. Ian Billinghurst. Vor über 20 Jahren begann er den Zusammenhang zwischen industriell hergestelltem Futter und den Hundekrankheiten zu erforschen. 1993 veröffentlichte er seine Erkenntnisse und seine Fütterungsmethode in seinem ersten Buch „Give Your Dog A Bone“.

Über Millionen von Jahren hat sich der Vorfahre unserer heutigen Haushunde fast unverändert von roher tierischer und pflanzlicher Kost ernährt. Im Zuge der Domestizierung bereicherte sich sein Speiseplan um menschliche Abfälle und Tischreste. Eine Ernährung, an die der Hund physiologisch bis heute angepasst ist. Die Nahrung bestand hauptsächlich aus rohen fleischigen Knochen, einem geringen Anteil Muskelfleisch, Innereien und anderen vollwertigen Rohstoffen tierischen und pflanzlichen Ursprungs.

Die industrielle Futterherstellung ist ca. 70 Jahre jung und brachte eine radikale Änderung. In diesem Zuge wurde dem Tierbesitzer erklärt, nur die Futterindustrie sei in der Lage, gesundes und ausgewogenes Futter herzustellen. „In jeder Mahlzeit alle Vitamine und Nährstoffe die das Tier braucht“! Das Futter für sein Tier selbst zu zubereiten würde zwangsläufig zu Über- bzw. Unterversorgung mit Nährstoffen, Vitaminen usw. führen, und somit die Gesundheit des Hundes gefährden. Eine absurde Annahme, da es Tüten und Dosen erst seit wenigen Jahrzehnten gibt.

Und wenn man sich die „leckeren“ Zutaten von diversen Fertigfuttern anschaut, kann es so manchem auf den Magen schlagen. Begriffe wie „Tierische Nebenprodukte“, „Geflügelfleischmehl“, „Trockenschnitzel“, „Fisch-oder Knochenmehl“. Dazu kommt der Abfall von Getreidemühlen und Gemüseverarbeitungsfabriken usw...Vitamine und Mineralien werden künstlich hinzugefügt. Kurzum: Dieses Futter ist TOT!

 

Der Hund ist ein Karnivor. Er hat das Gebiss und den Magen-Darmtrakt, der auf rohes Fleisch ausgelegt ist und daran ändert auch die Futtermittelindustrie nichts.

 

Dr. Ian Billinghurst hatte Recht damit, dass in der Evolotion 70 Jahre für Anpassung des Organismus an solch radikale Änderungen nicht ausreichen und diese gesundheitliche Schäden verursachen müssen. Unsere heutigen Hunde haben immer mehr Allergien (zu hoher Getreideanteil), Magen-Darmprobleme, Pankreatitis, chronische Niereninssuffizienz usw.

 

 

Sein Tier zu barfen ist nicht schwer und vergleichsweise auch nicht teurer. Barfen ist keine Religion, barfen ist kein Mythos. Barfen ist einfach nur Hunde füttern.

 

 

Die Vorteile der Rohfütterung sind:

  • kein Zahnstein

  • kein übler Tiergeruch

  • weniger Parasiten

  • starkes Immunsystem

  • kleinere Kotmengen

  • starke Bänder und Sehnen

  • bessere Muskulatur

  • weniger Wachstumsprobleme

  • das Risiko einer Magendrehung wird drastisch reduziert

  • gesundes und glänzendes Fell

 

Habe ich Ihr Interesse geweckt? Falls Sie mit dem Gedanken spielen ihr Tier auf Rohfütterung umzustellen, sprechen Sie mich an. Gerne erkläre ich Ihnen die Einzelheiten und erstelle den passenden Futterplan.

 

Es gibt natürlich auch Situationen im Leben, die es für ein Tier und seinen Besitzern unmöglich machen, Roh zu füttern. Auch dafür gibt es Lösungen. Es gibt sehr gute Reinfleischdosen, die man mit einigen frischen Zutaten ergänzen kann, um damit eine vollwertige und gesunde Nahrung für ihren Vierbeiner herzustellen.

 

Empfohlene Literatur zu BARF:

 

BARF - Biologisch Artgerechtes Rohes Futter für Hunde“

von Swanie Simon

 

BARF - Biologisch Artgerechtes Rohes Futter für Welpen und trächtige Hündinnen von Swanie Simon

 

BARF SENIOR – Biologisch Artgerechtes Rohes Futter im Alter und bei Erkrankungen von Swanie Simon

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Tierheilpraxis Daniela Jahn